Der Fotowettbewerb: Wie wollen wir wohnen?

Ein neuer Anlauf: Einsendeschluss 30.04.2017

Vernissage: Ende Mai 2017

Anmeldung_Wie_wollen_wir_wohnen.pdf
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Preise im Wert von über 2.000 € zu gewinnen!

Die Stadt rast. Bevölkerungsprognosen, die für Jahrzehnte gelten sollten, sind nach fünf Jahren ins Gegenteil verkehrt. Lücken füllen sich, auf denen noch die Enkel Feldblumen pflücken sollten. Plattenbauten, die gestern noch alle zurückbauen wollten, sind plötzlich zu niedrig. Wenn der Mensch von heute mal kurz den Blick von seinem SmartPhone hebt, erkennt er seine Stadt nicht mehr wieder. Was manchmal vielleicht auch besser so ist. Aber wissen wir eigentlich was besser ist? Wissen wir, was wir wollen? Wenn die letzte Altbaudiele abgeschliffen und neu vermietet ist, wenn das letzte Häuschen in der Gartenstadt verteilt ist? Halten wir kurz inne und fragen wir uns einfach einmal unter Ignoranz unseres Finanzberaters: Wie wollen wir wohnen?
Genau das fragt unser Fotowettbewerb. Fotografie kann die Realität zeigen oder Traumwelten. Wir sind da völlig offen.
Die Karl-Marx-Allee ist Gastgeber für diesen Wettbewerb. Was irgendwie nahe liegt. Schließlich handelt es sich um eine gebaute Utopie. In Angriff genommen in einer Zeit, in der die Wohnungsprobleme noch viel, viel drängender waren als heute. Mit dem Willen, etwas Besonderes zu schaffen. Natürlich verbunden mit all den Widersprüchen, die so lange zum Sozialismus gehörten, bis die Bevölkerung ihn in seiner real existierenden Form abgeschafft hat und mit einem Aufwand betrieben, der sich nicht durchhalten ließ. Doch wie-wollen-wir-wohnen war hier wichtig. Und das hat auch dazu geführt, dass die Menschen seit Jahrzehnten über alle Gesellschaftsformen hinweg gerne hier wohnen. Sie ist ein Beispiel und es gibt viele andere in der Architekturgeschichte, die auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben. Aber ein Punkt ist dann doch immer gleich: Erfolgreichen Wohnmodellen sieht man die Gedanken an, die sich die Menschen dahinter gemacht haben. Der Wettbewerb soll genau solche Gedanken in Fotografien umsetzen!

Und um es noch einmal deutlich zu schreiben: Die Fotos können, müssen aber keineswegs die Karl-Marx-Allee zeigen. Mancher wohnt ja lieber in einem Baumhaus, dann ist ein Foto von einem Baumhaus vielleicht die richtige Einsendung.

Die Ausrichter
Ausrichter des Fotowettbewerbs ist die Fotopioniere L@N GmbH zusammen mit dem Verein »Die Allee e.V.«. Inhaltlich verantwortlich im Sinne des Telemediengesetzes ist: Fotopioniere L@N GmbH, Karl-Marx-Allee 87, 10243 Berlin, Tel. 030-420854-60, louis@nicephore.de

Teilnahme
Teilnahmeberechtigt sind alle ab 14 Jahren, die diese Teilnahmebedingungen akzeptieren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Anzahl der Bilder
Jeder Teilnehmer kann mit bis zu drei Fotos oder einer Serie mit maximal fünf Bildern am Wettbewerb teilnehmen.

Wie kann ich am Wettbewerb teilnehmen?
Das Teilnahmeformular finden Sie ab hier:
Die Einsendungen können per Email an wettbewerb@fotopioniere.com oder per Post an die Adresse der Fotopioniere gesendet werden. Bei Beilage eines frankierten Rückumschlags erfolgt auch eine Rücksendung der Abzüge. Zur Teilnahme reichen Dateien mit 13x18 cm bei 300 ppi. Bei Auswahl für die Ausstellung durch die Jury verpflichten sich die Teilnehmer so große Datensätze wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Gewinnermittlung und Preise
Der Wettbewerb endet am 30. April 2017. Im Anschluss wird die Jury aus den Einsendungen Bilder für die Ausstellung Ende Mai 2017 auswählen. Nach Ende der Ausstellung wird der Sieger des Wettbewerbs sowohl von der Jury als auch vom Publikum gekürt. Der Jury- und der Publikumspreis sind mit jeweils 1.000 € dotiert. Es kann auch ein Teilnehmer beide Preise gewinnen. Die übrigen für die Ausstellung ausgewählten Teilnehmer erhalten Ihr Wettbewerbsbild nach der Ausstellung in Form eines Fine-Art-Prints der Fotopioniere mit HALBE Magnetrahmen und Passepartout im Wert von ca. 100 €.

Nutzungsrechte
Jeder Teilnehmer versichert mit der Einreichung eines Bildes, dass er selbst Urheber dieses Werkes ist und bei einer Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs keine Rechte Dritter insbesondere solche am eigenen Bild verletzt werden. Sollten dennoch Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellt der Teilnehmer die Veranstalter von allen Ansprüchen frei. Der Teilnehmer räumt den Veranstaltern die Nutzungsrechte an seinem eingereichten Werk ausschließlich im Rahmen und unter Nennung des Wettbewerbs – unabhängig davon in welchen Medien (z.B. Print, Online, Kataloge, Plakate, Einladungen) – ein. Wird ein eingereichtes Bild in die Postkartenedition der Allee aufgenommen, erhält der Rechteinhaber zusätzlich 100 Postkarten der Auflage.

 

Die Beteiligten

Die Allee e.V.
Verein zur Entwicklung des Denkmalbereichs Karl-Marx-Allee

Der Verein hat sich die stetige infrastrukturelle, städtebauliche, wirtschaftliche und kulturelle Förderung und Weiterentwicklung von Europas größtem Baudenkmal im Bereich der Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee verschrieben.    

www.karl-marx-allee.net

Predac Immobilien
Bedeutender Bestandshalter auf der Allee – laut Vorstand Werner Pues sollen die Fotos »die besondere Situation der Allee, Ihrer Bauwerke und Bewohner sichtbar machen und damit  neue, vielleicht auch noch zu entwickelnde Perspektiven aufzeigen.«    

www.predac.de

und natürlich die Louis@Nicéphore Fotopioniere

(Foto oben von Ina Kober aus dem ersten Wettbewerb 2014)


was bisher geschah:

Utopie, Aufstand, Stau – Was haben wir zu vererben?

Der Fotowettbewerb nicht nur zur Karl-Marx-Allee 2014
 

 

 

 

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